Die Eiserne Reblaus

Am Morgen des Folgetages nach Deutsch-Wagram stand mit der Eisernen Reblaus einer der geilsten Triathlons im Weinviertel in Unterstinkenbrunn am Programm. Interessant bei diesem Triathlon ist, dass er aufgrund des kleinen Freibades in umgekehrter Reihenfolge statt findet. Ich denke den guten Läufern kommt das etwas entgegen. Es sind zuerst 8km zu laufen, dann 40km am Rad zurück zu legen und letztlich 500m im Unterstinkenbrunner Freibad zu schwimmen.  Näheres auf  http://www.rebleis.at/. Ein ganz netter Wettkampf bei dem die kleine Ortschaft Kopf steht. Helmut Müllner und ich wollten nach den Plätzen 5 und 6 im Vorjahr heuer wieder unbedingt dabei sein und verfolgten auch wieder ambitionierte Ziele. Beim Laufsplit lag ich noch sensationell an 3. Stelle (Helmut 7. Stelle). Die Zeit gegenüber dem Vorjahr war top. Ich schaffte es sogar mich danach mit dem Rad am Sieger des Vorjahres, Marcus Lukacs zu hängen. Die ideale Ausgangsposition für einen Top-Platz war geschaffen. Doch schon nach einigen Kilometern am Rad bemerkte ich, dass meine Ziele viel zu hoch gegriffen waren. Ich fuhr ca. 10km am äußersten Limit. Auf beiden Ober- und Unterschenkeln machten sich akute Krampferscheinungen breit. Ich war völlig abgestochen. Erzählungen zufolge ging es Helmut  genau so. Der Lauf vom Vortag und ein zu hohes Eingangstempo am Rad schlugen jetzt schonungslos durch. Ich musste in Folge noch 7 Triathleten am Rad an mir vorbei ziehen lassen (LEIDER AUCH WALTER HAMMINGER) und war nicht einmal mehr im Stande, mich irgendwo kurz im Sog anzuhalten. Im Wasser war ich nur mehr ein sinkendes Wrack, obwohl ich ein Schlachtschiff sein wollte. Letztendlich konnten wir auf den Plätzen 11 und 13 abschließen. Helmuts Bruder wurde 14.

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http://results.pentek-timing.at/results/show_results.php?veranstnr=12900

tri_reblaus