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Der Veltlinerman

Nach jetzt rund 4-5 Laufjahren hat mich im vergangenen Winter auch erstmals der Verletzungsteufel erwischt und bisher noch kein geordnetes Training wie in den letzten Jahren zugelassen. Sehnenansatzentzündung hieß es zuletzt. Nachdem ich die Laufcupsaison nach 2 Läufen schweren Herzens an mir vorbei ziehen ließ, hab ich heuer etwas mehr Zeit mit Schwimmen und Radfahren verbracht. Im Juni schien dann auch zwischenzeitlich erneut die Verletzung im Griff und ich konnte durchaus respektable Ergebnisse bei der Eisernen Reblaus in Unterstinkenbrunn (Gesamt Vierter) und beim Reyersdorfer 1/8Man (Gesamt Sechzehnter und erstmals ein Stockerlplatz in der MK40) erreichen. Mit dem Gedanken dass beim Triathlon der ledierte Haxen nicht so viel leisten müsste, wie bei einem klassischen Lauf, sollte das nächste Ziel der 13. Veltlinerman am Poysdorfer Badeteich sein, um Harlekine zu jagen. Es sind dies die Triathlon-Clubmeisterschaften des LAC Harlekin zu denen auch immer die Freunde des Vereins mit eigener Gästewertung eingeladen sind und dessen freundliche Einladung ich schon mehrmals gefolgt bin (2013: Gesamt 16. 2014: Gesamt 8. 2015: Gesamt 4. 2016: Kein Start). Obwohl ich bereits eine Woche vor dem Wettkampf auf der Laufbahn bei zwei härteren Trainingstagen feststellen musste, dass das Bein doch noch nicht in Ordnung ist, wollte ich dennoch starten, und wenn geht das bisherige Ranking noch einmal verbessern. Im Vorfeld war bereits zum Teil bekannt, dass starke Gegner der Vorjahre verletzungs- und urlaubsbedingt ausbleiben würden (Markus Lukacz, Hans Hauer, Lukas Czerny, Walter Hamminger), sodass mein Spezialhaberer und Langzeit-Clubmeister Jürgen Babitsch bereits zu fürchten begann, ein Erdpresser könnte die LAC Meisterschaften gewinnen. Er verbrachte die letzte Woche damit im gesamten Verein noch schlagkräftige Gegner zu suchen, um diesen hypothetischen Gedanken nicht Wirklichkeit werden zu lassen. Für mich war allerdings schon im Vorfeld klar, dass Roman Matzka seine wohl beste Form aller Zeiten auch beim Veltlinerman einsetzen würde und den Clubtitel nicht ausschlagen würde. Genau so kam es auch. Nach der besten Schwimm- und Radzeit im Singlebewerb hatte er praktisch keinen Gegner. Da konnte ich selbst mit dem besten Laufsplit nur mehr eine bescheidene Minute zum Gesamtplatz 2 gut machen. Abgesehen von Roman Matzka verneige ich mich allerdings beeindruckt vor den LAC Harlekin-Damen, die so manchen Herrn an diesem Nachmittag blass aussehen ließen. Obwohl ich jetzt auch schon rund 4 Jahre – wenn auch grossteils etwas planlos – schwimme, nehmen mir Angelika Artner und Simone Mahler auf 450m Kraulen noch immer beträchtlich Zeit ab und steigen im Topfeld (Split-Zeit 2 und 3) hinter dem Führenden Matzka aus dem Teich! Nur mit Mühe kann ich die beiden Damen nunmehr erstmals auf einem konkurrenzfähigen Bike (leider ist das Radfahren definitiv auch eine Materialschlacht) in Wilhelmsdorf zu Ende des Rad-Teils mit vollem Einsatz, der sich dann natürlich negativ auf die Laufleistung auswirkt, gerade noch einholen. Unglaublich was die beiden samt Petra Ehardt für eine Power am Rad treten. Vor allem bei den zahlreichen Bergaufphasen haben Sie ihre Abstände zu mir immer wieder vergrößert. Auf der Laufstrecke musste ich zuletzt nur noch 2 Staffelteams abfangen, wobei es hierbei immerhin galt, die Staffel mit dem Race Across Austria Teilnehmer Lorenz Pelzer und einer rekordverdächtigen all-time-high-ever-Splitradzeit (41:28) beim Veltlinerman einzuholen. Roman Matzka war unerreichbar.
Der LAC Harlekin mit Obmann Markus Reidlinger schaffte es aus meiner Sicht wie sooft neuerlich mit vielen Kräften einen gut organisierten Wettkampf mit geselligem Zusammensein am Poysdorfer Badeteich bei einem netten Catering danach aufzustellen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.
Die letzten beiden Tage habe ich wieder deutlich meine Verletzung gespürt. Ich laufe wohl Gefahr, dass die Geschichte chronisch wird und sollte nun länger Ruhe geben.
Ergebnisse unter http://www.lorenzpelzer.at/joomla/
Bilder unter http://www.sportfoto-babitsch.at/index.php?view=album&album_id=394

LC Erdpress. Ehre und Stärke.