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Übers G’hackte auf den Hochschwab

Das bereits von langer Hand geplante Wanderwochenende sollte heuer nach Vorschlag von Florian am Hochschwab auf 2200Höhenmeter in die Steiermark führen. Im Mannschaftsbus von Böhm-Mitsch fuhren wir mit 8 Mann den Parkplatz beim Gasthaus Bodenbauer, einem beliebten Ausgangspunkt, an. Voller Tatendrang starteten wir früh morgens in einen zu Beginn warmen Tag hinein mit dem Ziel, vorerst die Schiestlhaushütte zum Essen zu erreichen. Nach dem wir am Schlussteil einige steile mit Stahlseil gesicherte Passagen überquert hatten drehte das völlig ruhige Wetter auf starken Wind, leichten Nieselregen und Nebel. Da war man ganz plötzlich froh doch auch Kopfbedeckung, Handschuhe und Jacke mitzuhaben. Die letzten Meter mussten dann unter eher grauslichen Bedingungen zum Hochschwabgipfel zurückgelegt werden bei dem wir nur kurz anhielten um ein Foto zu machen und innerhalb von Grundmauerresten einer Hütte kurz verweilten. Zu diesem Zeitpunkt war praktisch nur wenig Sicht. Danach hatten wir bei Wind und Nebel noch ein Stückchen zum Schiestlhaus, wo uns eine etwas seltsam erscheinende Esoterikergruppe erwartete, bei der man neben bunt gestreiften Fahnen und Inspirationszonen auch gut essen konnte. Nach einer längeren Rast und in der vergeblichen Hoffnung auf besseres Wetter setzten wir sodann die Route zur Häuslalm fort, wo wir übernachten wollten. Im Nebel sollten wir 2 Herden Steinböcke mit rund 30 Tieren antreffen, die uns überraschend nahe herankommen ließen. Ein Tier das bereits weltweit fast ausgerottet war. Beim folgenden leichten Abstieg war man froh einer größeren Gruppe anzugehören, um im Nebel teils gemeinsam den richtigen Weg neben Schneefeldern zu finden. Bald verbesserte sich allerdings das Wetter wieder und nachdem in der Häuslalm keine Duschmöglichkeit vorhanden war gingen wir nach rund 6 Stunden Gehzeit noch über die Sackwiesenalm zum Sackwiesensee um neben Kuhfladen im etwa 20 Grad warmen See richtig rustikal zu baden. Am Rückweg blieben wir noch bei Karl auf der Sackwiesenalm stehen um zwischen blauen und grünen Getränken zu wählen. Den Rest hatte er heute schon selbst verbraucht, nachdem seine Frau wegen Zahnschmerzen die Alm verlassen musste und seine einzige Aufgabe, jede Kuh zumindest einmal am Tag zu sehen, erfüllt war. Bei der Abschlussrechnung zeigte er uns neue Rechenmethoden, die zum selben Ergebnis wie bei unserer Rechnung führten. 6 x 3 = 15 plus 6 x 5 = 30 ergibt 21. In der Häuslalm endgültig nach gesamt netto 6 Stunden und 38 Minuten Gehzeit, 1900 Hm und 22 Km (37000 Schritte) angekommen, bezogen wir als einzige Gruppe im Obergeschoss ein wunderbar gepflegtes Matratzenlager, in dem wir nach ausgiebigem Abendessen und leicht überzogener Sperrstunde zur Ruhe fanden. Von der Sonne früh geweckt bot sich uns morgens ein wunderschöner Blick rund um die Berge mit einer dichten Wolkensuppe im Tal. Nach einem nahrhaften Frühstück beschlossen wir noch gleich den nebenan liegen Buchbergkogel zu erklimmen, um sodann wieder zurück in der Hütte noch einmal die Getränkeflaschen zu füllen. Bei sehr warmen Wetter entschieden wir über die leider versperrte Sackwiesenalm über Scheideck Richtung Tragöss wieder zurück den Weg zum Parkplatz zu suchen. Am zweiten Tag wanderten wir nochmal 3 Stunden und 40 Minuten, gingen vor allem talwärts und legten 500 Hm und 13 Km zurück.

LC Erdpress. Ehre und Stärke.

Start

Aufstieg zum Gipfel

Hochschwabgipfel

SACKwiesenalm

SACKwiesenalm

Blick von der Häuslalm ins Tal.

Steinböcke

Seilschaft LC Erdpress