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I am an IRONMAN

Ich sehe mich grundsätzlich nicht als glühender Fan der „World Triathlon Corporation“ (WTC), ein kommerzielles Unternehmen mit Sitz in Tampa (Florida), das als weltweiter Marktführer Ausdauersportveranstaltungen insbesondere unter der Marke Ironman organisiert und lizenziert sowie vermarktet und nehme lieber an regionalen Triathlon-Bewerben teil. Aber letztendlich möchte im Normalfall jeder Triathlet, der sich im Stande fühlt, die Langdistanz in diesem Sport zu bestreiten, einmal in Kärnten dabei gewesen sein. Der Ironman Austria in Klagenfurt zieht mit seiner wunderschönen Triathlon-Landschaft sowie der treuen und begeisterten Zuschauermenge jedes Jahr normalerweise über 3.000 Athleten aus über 60 Nationen an. Unter den Athleten wird das Rennen zu den schönsten Wettkämpfen der Welt gezählt und hat bereits einen legendären Status erreicht. Das Rennen vergibt auch Slots für die Ironman Weltmeisterschaften in Kona auf Hawaii und du startest gemeinsam mit Profis. In diesem Sinne war nach meiner ersten Langdistanz in Podersdorf vor 2 Jahren schon damals der Entschluss gereift, als nächstes in Kärnten teilzunehmen. Nachdem Corona bedingt 2020 schon ausgefallen war und auch der ursprüngliche nächste Termin vom 4.7.2021 auf 19.9.2021 verschoben wurde stand ich nun an diesem September Wochenende 2021 in Klagenfurt betriebsbereit. Nervosität von Tag zu Tag steigend. Du weißt was auf dich zukommt und möchtest auch keine Fehler machen. Quellen dafür gibt es unzählige.

Die Königsdisziplin im Triathlon-Sport mit 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42,2km Laufen wird in Österreich überhaupt nur in Podersdorf und Klagenfurt ausgetragen. Obwohl beide Veranstaltungen die gleichen Distanzen aufweisen, aber nur Klagenfurt unter der „Marke“ Ironman ausgetragen wird, heißt es, nur wer Klagenfurt finished, darf sich Ironman nennen.

Corona und die damit einhergehenden Absagen von Sportveranstaltungen als auch generell Verschiebung von Lebensumständen waren grundsätzlich sicher nicht ideal für einen Sportler, der sich im Allgemeinen ein Jahr auf diesen Wettkampf vorbereitet. Wobei vorausgesetzt wird, dass man zuvor auch schon seit mehreren Jahren intensiv Sport betreibt. Immer wieder hast du im Hinterkopf, dass die Veranstaltung neuerlich abgesagt sein könnte, auch kurzfristig. Vor 2 Jahren bei meiner ersten Langdistanz in Podersdorf hatte ich mich noch vergleichsweise viel ausgereifter und mehr nach Plan für den Wettbewerb vorbereitet. Bei der ersten Teilnahme hat man vermutlich auch noch viel mehr Respekt. Ich führte seinerzeit genaue Aufzeichnungen, angelehnt an vorgegebene Trainingspläne und hatte jederzeit einen genauen Überblick über die abgeleisteten Trainingseinheiten. Damals hatte ich im Schnitt eine 11h Trainingswoche (ohne Tennis). 2021 verzichtete ich gänzlich auf Aufzeichnungen und trainierte im Großen und Ganzen nach vorhandener Zeit, Wetter und Möglichkeiten, wobei man dann trotzdem schon gut weiß, welche Einheiten am meisten bringen.

Negativ hinzu kam, dass ich Ende des Winters bis lange in den Frühling hinein mit Rückenschmerzen und Bandscheibenproblemen zu kämpfen hatte, wie auch ein MR zeigte. Obwohl ich es damals eigentlich schon besser hätte wissen müssen, holte mich wieder ein bekanntes Problem von Ausdauersportlern ein. Man sieht viel zu oft nur die gelaufenen und geradelten Kilometer und vergisst, dass gerade mit dem voranschreitendem Alter Kräftigungsübungen, Stabilisationstraining, Gymnastik, Dehnen etc. viel wichtiger wäre, damit der Körper das Training tragen kann. Verstärkt wurde das Problem vermutlich dadurch, dass seit 4.11.2020 sämtliche Schwimmbäder geschlossen waren. Mit dem Schwimmen kann man meines Erachtens die angesprochene wichtige körperliche Fitness bzw. Stabilität etwas ersetzen. Schwimmen ist wie ein Ganzkörpertraining. In diesem Sinne verbrachte ich im Frühling unter anderem mit 20 physikalischen Einheiten, um überhaupt schmerzfrei zu werden. Als dies endlich eintrat, versuchte ich jedenfalls mehr als in früheren Jahren die angesprochenen wichtigen Übungen fortzusetzen und verbrachte eben weit weniger Zeit am Rad und mit Laufschuhen als 2019. Im Übrigen konnte man dann endlich im April 2021 wieder Freiwasserschwimmen (Hohenau) und auch öffentliche Bäder (Mistelbach) sperrten wieder auf, wodurch ich dann letztendlich bis heute frei von körperlichen Problemen blieb.

Nicht ganz ideal ist wohl gerade bei der Teilnahme an einer Langdistanz, dass ich seit jeher gerade beim Sport auf diverse technische Möglichkeiten und Fortschritte verzichte. Ich habe etwa kein Wattmesssystem am Rad wie viele andere gleichstarke Sportler, keinen Radcomputer, verwende auch keinen Brustgurt für den genaueren Puls oder habe auch noch nie im Leben einen Laktattest gemacht, von dem viele die Intensität des Trainings ableiten. Ich sehe das alles in Summe als Belastung und möchte mich gerade in der Freizeit und beim Sport von (übertriebener) Technik freihalten. Ich will mich einfach mit diesen Dingen auch gar nicht beschäftigen. Das vermittelt für mich das Gefühl von Freiheit wie beim Laufen. Im Alltag schafft man das ohnehin kaum mehr. Selbstverständlich habe ich in diesem Sinne auch keine elektronische Schaltung, sondern schalte noch mechanisch. Ein guter Freund und x-facher Ironman-Teilnehmer meinte dazu, dass das völlig irrsinnig und ungewöhnlich wäre, gerade bei der Vorbereitung für einen Ironman. Ich achte in diesem Sinne hauptsächlich auf mein Gefühl und habe nur meine Uhr am Handgelenk. Selbst im Hobbysport werden hier auf breiter Basis bereits Unsummen ausgegeben, um wie Profis ausgestattet sein, obwohl man immer nur im Hobbybereich bleiben wird und auch andere Möglichkeiten hätte, besser zu werden. Viele (kurzfristig) ambitionierte Sportler verkaufen beispielsweise ihr ausreichendes Rad, um statt einer mechanischen Schaltung eine elektronische zu haben. In zwei Jahren verkauft er dieses Rad wieder, weil er statt Backenbremsen Scheibenbremsen haben will, weil es ja alle anderen auch haben usw. Im Prinzip läuft es wie bei Autos oder anderen Gegenständen. Die vermeintlichen Fortschritte bringen in der Regel noch mehr Termine in der Werkstatt weil du auch nichts mehr selbst machen kannst.

Während ich mich 2019 noch mit rund 250 Österreichern, Ungarn und Slowaken in der braunen Brühe am Neusiedlersee herumschlug und dort bei meinem Debut mit einer passablen Zeit von 10 Stunden und 34 Minuten als 38. im Gesamtscore finishte, traf ich mich nunmehr Corona bedingt mit (nur) knapp 1500 Startern aus aller Welt am schönen blauen Wörthersee. Der Vergleich des Wettkampfes zu Podersdorf fällt vor allem aufgrund der hinzukommenden 1500 Höhenmeter am Rad in Kärnten schwer. Dafür war allerdings 2019 in Podersdorf an einem super heißen Wochenende mit 34 Grad im Schatten kein Neoprenschwimmen möglich, was das Schwimmen erschwerte und beim abschließenden Marathon keine guten Zeiten zuließ.

Viel Kopf zerbrechen machte allerdings auf der anderen Seite wiederum auch der späte Termin am 19.9. Da musste man schon im Vorfeld bei der Startzeit um 7 Uhr früh mit einem sehr kalten See rechnen und der Aufstieg aufs Rad mit dem nassen Einteiler um 8 Uhr früh konnte auch verdammt unangenehm werden. Diese Bedenken sollten sich allerdings letztendlich in Luft auflösen. Wir hatten extremes Glück und einen wunderschönen Herbsttag bei rund 20 Grad und ohne Wind. Auch die Wassertemperatur des Wörthersees war mit 22 Grad ideal. Nur die letzten Athleten sollten an diesem Tag noch beim Laufen nass werden. Niemand konnte sich an diesem Wochenende auf das Wetter ausreden.

Aufgrund der Angst, dass mir auf der 3,8km langen Schwimmstrecke trotz der guten Wassertemperaturen dennoch vorzeitig kalt werden könnte verzichtete ich auf das Aufwärmen im Wasser und wärmte mich außerhalb des Wassers auf. Ich war in diesem Sinne froh noch 2 Wochen zuvor zu Trainingszwecken mit den Ironman Leuten am Neusiedlersee um 7 Uhr früh mitgeschwommen zu sein und dabei gesehen zu haben, das meine Schwimmform stimmt. Auch einige längere Einheiten in Hohenau waren sinnvoll. Ein Schwimmbad ist eine ganz andere Situation. Nach den ersten 100m im Wasser, die immer gewöhnungsbedürftig sind während eines Wettkampfes, fand ich bald meinen Rhythmus. Ich versuchte während dem Schwimmen vor allem daran zu denken den Kopf möglichst nach unten zu richten damit das Hintergestell nicht absinkt, möglichst lange Gleitphasen zu halten um Kraft zu sparen, den Körper lang zu machen und um die eigene Achse zu rotieren, um möglichst wenig Wasserwiderstand zu haben und nicht auf die Beine zu vergessen. Nach rund 2km hatte ich eine kleine Rangelei im Wasser und daraus kurz einen Krampf in der linken Wade, den ich bis zum Ende des Schwimmens spürte aber zum Glück folgenlos blieb. Wenn ich daran denke, wie sehr ich in meinen ersten Jahren, bei denen ich an Triathlons teilnahm, beim Schwimmen gelitten hatte und wie oft ich dabei beschloss, nie mehr daran teilzunehmen, gehört das Schwimmen nunmehr beinahe schon zum angenehmsten Teil des Wettkampfes. Vorbei sind die Zeiten, in denen ich völlig kaputt aus dem Wasser kroch. In dieser Disziplin konnte ich die letzten 2-3 Jahre noch deutlich zulegen, obwohl ich eigentlich nie ein (bezahltes) Training besucht habe und alles mit Freunden mühsam erlernt habe. Mit einer Schwimmzeit von 1 Stunde, 9 Minuten und 15 Sekunden (Schnitt 1:47Min/100m; 8 Minuten schneller als 2019) war ich sehr zufrieden und verließ ohne außer Atem zu sein den Wörthersee. Ernüchternd ist dennoch, dass ich damit nur die 436. Zeit Overall hatte. Viele, die weltweit hier her kommen, können einfach sehr gut schwimmen und das Pflaster scheint stark besetzt. Im nachhinein gesehen habe ich mich beim Start auch zu weit hinten aufgestellt. Ich ging mit Leuten gleichzeitig ins Wasser, die geschätzt mit einer Zeit von 1:10 – 1:15 fertig sein sollten was für mich auch gepasst hätte. Viele, die allerdings nicht so gut sind, stellen sich aber dennoch weiter vorne auf. Ich schätze, dass ich mindestens 100 Leute überholen musste.

Zum ersten Mal in der Wechselzone angekommen legte ich meinen Neoprenanzug ab, fasste alles, was ich zum Radfahren dabeihaben wollte und schmiss mich auf die Radstrecke. Aufgrund der langen Wegstrecke vom Lendenkanal zur Wechselzone und weil ich doch auch noch Kurz-Handschuhe, Socken und ein zusätzliches Trikot anzog brauchte ich beinahe 10 Minuten um aufs Rad zu wechseln. Du willst eben auch nichts vergessen.

Aus der Triathlon-Fibel und aus einigen Gesprächen mit anderen Sportlern weiß ich, dass einer der häufigsten Fehler bei der Ironman-Distanz darin liegt, dass viele Sportler zu schnell am Rad beginnen und später entweder schon am Rad oder beim Laufen einbrechen. Die 180km lange Ironman Radstrecke mit 1490 Höhenmeter wurde 2019 zum ersten Mal gefahren und 2021 beibehalten. Ich besann mich dessen was ich gelesen hatte und hatte ohnehin tiefen Respekt vor den zu absolvierenden Höhenmetern auf 180km und noch mehr von den teils folgenden Bergabfahrten in meiner wohl schwächsten Disziplin. Auch fehlten mir ein paar der empfohlenen langen Trainingsausfahrten, sodass ich gemäßigt mit ganz knapp über 30km/h im Durchschnitt meine Fahrt begann. Ich ließ mich nicht von Sportlern, die mich nun teils auch überholten, beirren. Viel Wert legte ich wie schon 2019 auf eine genau geplante Versorgung mit Essen und Trinken während des Radsplits. Bei einer Ironman-Distanz verlierst du knapp 10.000 Kalorien und es ist eine der wichtigsten Aufgaben, diese auch wieder laufend aufzunehmen, sonst ist der körperliche Einbruch vor her zu sehen. Du musst praktisch das ganze Rennen über Essen und Trinken. Ich füllte alle meine Gels (12), die ich im 30 Minuten Rhythmus nehmen wollte, in eine eigene dritte transparente Radflasche und machte mir Markierungen für 12 Einnahmen. Zur selben Zeit nahm ich jeweils einen halben Riegel zu mir. Alle 60 Minuten eine Salztablette. Außerdem war Plan bei jeder von 7 Laben mindestens eine 750 ml Radflasche entgegenzunehmen und auch sonst noch Bananen und Kleinigkeiten. Diesmal viel mir das Essen und Trinken viel schwerer als 2019. Vermutlich weil es gar nicht so heiß war. Ich fühlte mich schon auf der Halbzeit ziemlich voll und immer wieder stieg mir etwas vom Magen auf. Ich zwang mich regelrecht dazu, meinen Plan zur Versorgung weiter aufrecht zu halten, obwohl ich überhaupt kein Verlangen mehr hatte. Im Endeffekt dürfte es aber schon so gepasst haben. Nach 100km hatte ich erstmals das Gefühl, dass ein wenig Müdigkeit aufkommt. Nach 140km sprang mir einmal auch die Kette raus, wodurch ich absteigen musste. Bei Bergauffahrten habe ich immer Plätze gut gemacht, beim Bergabfahren immer wieder Plätze verloren, weil ich mehr Bremse als andere.

Ich muss bestätigen, dass es sich tatsächlich um eine sehr schöne und abwechslungsreiche Strecke handelt. Auf den Straßen sind oftmals viele Ortsbewohner, die kräftig Stimmung machen. Ich habe auf der gesamten Strecke kein Windschattenfahren gesehen. Da man nun in Kärnten eine 180km Runde dreht und auch weniger Leute als sonst da waren, gab es kaum bis keine Gruppen.

Schlussendlich beendete ich den Radsplit nach 5 Stunden, 46 Minuten und 54 Sekunden (Schnitt 31km; 519. Platz Overall) und kam zum zweiten Mal in die Wechselzone (12 Minuten langsamer als 2019). Zu diesem Zeitpunkt war ich dann auch sehr froh, dass zumindest kein technischer Defekt das Rennen mehr vorzeitig beenden konnte. In der Wechselzone nahm ich sicherheitshalber noch 3 Gels und 3 Salztabletten selbst mit, obwohl man auf der Strecke alles bekommen sollte.

Obwohl ich mich eigentlich als guter Läufer sehe, gestaltete sich der nun noch anstehende Marathon doch mühsamer als gedacht. Du gehst praktisch schon mit ziemlich schweren Beinen in den Lauf aufgrund der Vorbelastungen des Renntages. Es ist unvergleichlich als wenn man nur einen reinen Lauf machen würde. Die Laufstrecke über zwei Runden bringt dich vom Eventgelände nach Krumpendorf, von dort wieder zurück auf die andere Seite ins Stadtzentrum Klagenfurt und wieder zurück nach Krumpendorf. Sie Strecke ist sehr flach und immer wieder gedreht. Als ich die zweite Runde anbrach und noch einmal an das Ende nach Krumpendorf unterwegs war und wusste, dass ich auch noch Mal zurück in die Klagenfurter Innenstadt musste, hast du schon schwer zu kämpfen, aber zu diesem Zeitpunkt gibt keiner mehr auf. Verdammt schwierig ist halt noch ein gutes Tempo zu halten. Letztendlich konnte ich mit einer Durchschnitts-Pace von 5 Minuten und 11 Sekunden am km (pace 5:11) ein gutes Rennen laufen. Mit diesem Tempo konnte ich den Marathon in 3 Stunden, 38 Minuten, 34 Sekunden beenden und mit dem Splitplatz 232 Overall meine beste Disziplin unterstreichen (8 Minuten langsamer als 2019). Es ist ein gutes Gefühl, viele von jenen, die dich zuvor am Rad überholt haben, doch wieder einzuholen. Ich hätte gerne eine 4er Pace auf meiner Uhr gesehen und auch alles dafür versucht und so begonnen aber die Beine ließen nicht mehr zu. Schon bei km 5-10 ging die Uhr leicht über 5 Minuten am km und ließ sich auch dort nur mehr schwer halten. Längere Zeit versuchte ich dann noch das Ergebnis aus 2019 mit Gesamtpace 5:08 zu halten aber auch das war in der zweiten Hälfte nicht mehr drinnen. Beim Zieleinlauf wird es richtig emotional, wenn du vom Moderator lautstark als „You are an Ironman“ empfangen wirst. Manche meinen, dafür tut man es.

Mit einer Gesamtzeit von 10 Stunden, 48 Minuten, 34 Sekunden und Gesamtplatz 349 (16 Minuten langsamer als 2019) an diesem international stark besetzten Pflaster bin ich zufrieden. Es gab im Prinzip keine größeren Überraschungen. Ein guter Freund von mir prognostizierte ein Ergebnis von 10:45. Das Ergebnis entspricht meinem Training und Aufwand. Möglicherweise hätte ich noch geringgradig eine höhere Schlagzahl am Rad anschlagen können, aber da läuft man eben Gefahr, dass man für ein zusätzliches km/h dann noch mehr beim Laufen verliert, weil die Beine kaputt sind oder auch Krämpfe kommen. Darin liegt auch die Faszination in diesem Sport. Für eine noch bessere Zeit müsste ich noch mehr an Qualität und Quantität in das Training bringen. Die Langdistanz ist tatsächlich ein großes Projekt und nicht mit einem 10km Lauf vergleichbar. Wenngleich ich im Vorfeld noch mehr hätte trainieren können und mir die eine oder andere längere Einheit am Rad und teils beim Laufen samt Koppeleinheiten gefehlt hat, habe ich – so denke ich – mit einer neuerlich perfekten Umsetzung am Wettkampftag alles abgerufen, was an diesem Tag möglich gewesen ist.

Ich bedanke mich bei allen Sportlern, die mich im Training begleitet haben und am Ironman-Wochenende dabei waren. Vor allem auch bei meinem Masseur Günther Malleczek, der mir immer wieder mit seinen kräftigen Händen meine Beine freimacht und Verletzungen vorbeugt. Ebenso dem Radhaus meines Vertrauens, BikeManiac in Mistelbach, dessen Mitarbeiter mein Rad noch kurzfristig mit perfekt geklebten Reifen schnell gemacht haben.

LC Erdpress. Ehre und Stärke.