WLC Asparn 025

Nach der Absage im Vorjahr aufgrund tagelanger Regenfälle waren die Veranstalter des Draisienlaufs zumindest am Sonntag mit etwas mehr Glück gesegnet. Trotz schlechter Wetterprognose und gleichzeitig stattfindendem Wachau(halb)marathon widmeten sich rund 85 Läuferinnen am Sonntagvormittag unser aller gemeinsamen Hobby und nahmen die knapp 8km in Angriff. Weder das lange Gras entlang der Gleise, finstere Tunnel unter der Bahnstrecke durch noch die vom Regen aufgeweichten, steilen Forstwege konnten uns stoppen, auch wenn ein kleines Stück eher nur im Watschelschritt denn im Laufen zu passieren war. Wer nach den ersten 7/8 der Strecke noch nicht erledigt war, der hat am Schlussanstieg, der immer länger wurde, seine letzten Körner ausgegeben.

Gesamtsieger bei Damen und Herren wurden alte Bekannte – Kathrin Polke und Vinzent Klaus. Nachdem Agi aufgrund einer Verletzung nicht konnte, wie er wollte, sprang Michi ein und nahm den – für den Draisinenlauf bekannten – Schienenpokal als 3. in der AK40 mit. Bei den Damen nichts Neues, Angie als 1. und Kathi als 3. in der AK40 waren auch wieder sehr stark unterwegs.

Beim Draisinenlauf, der einzige Lauf, bei dem Start und Ziel nicht am selben Ort sind, ist es üblich, das die Strecke retour zum Start mittels Draisine bewältigt wird. Wir haben natürlich das bestehende „Alkoholverbot“ versucht einzuhalten, ob es, trotz längerer Verweildauer eingehalten wurde, behalten wir für uns. Da es auf der „Alm“ aber trotz der schlechten Wetterprognose schöner und gemütlicher als angenommen war, starteten drei Erdpresser nach der Draisinenfahrt mit dem Auto erneut zur „Alm“ um mit unseren Freunden des KFC Kleinebersdorf noch das eine oder andere weitere Bier auf ihre gelungene Veranstaltung zu trinken.