Steinböcke im Gesäuse
Themen2026
Zum 9. Mal in Folge brach eine Abordnung des LC Erdpress (Steinböcke) zum Wandern für 3 Tage in Berge auf. Seit längerer Zeit war vereinbart das Gesäuse im Nationalpark Kalkalpen zu erkunden, welches in gut 3 Stunden von zuhause erreichbar ist. Leider musste Routenplaner Florian einen Tag vor Aufbruch krankheitsbedingt absagen, wodurch kurzfristig Mario zum neuen Tourenführer bestellt wurde, der ohnehin schon einige Zeit den Chef spielen möchte. Dank Flos vorausschauendes Wirken waren bbereits zwei Hütten zum Übernachten reserviert, die heuer auch tatsächlich erreicht wurden. Gleich zu Beginn des ersten Tages wurde Mal kurz bei der Laussabauer Alm vorbeigeschaut, um für den Abend Hallo zu sagen und ein Schweinsbraten vorbestellt, der später am Abend alle Erwartungen übertraf. Hüttenwirtin Sieglinde erklärte uns noch schnell mit 76 Lebensjahren Erfahrung dass es unmöglich ist auch noch den Hexenturm heute noch unterzubringen, sodass der erste Tag darin Bestand das Admonter Haus zu erreichen und von dort aus als höchsten Gipfel der heurigen Wanderung die Admonter Warte mit etwa 1800Meter. Generell war die Wanderung heuer geprägt von längeren Wanderabschnitten auf- und abwärts ohne in grosse Höhen zu kommen. Am ersten Tag wurden immerhin 26km zurückgelegt. Der Wirt am Admonter Haus servierte mit seinen Nepalesen Teigtascherl und sah viel Potential bei uns. Die Aussicht auf der Admonter Warte war sehr gut und weit. Abends zurück auf der Laussabacher Alm kredenzte Sieglinde einen super Schweinsbraten mit Knödel, Erdäpfel und Kraut, der ausgezeichnet geschmeckt hat. Die Tour des ersten Tsges war spürbar in den Beinen und wir gingen bald zur Ruhe. Um 7 Uhr morgens sass die Mannschaft am nächsten Tag beim Frühstück und beriet über den Ablauf des 2. Tages. An diesem Tag sollten 16km zurückgelegt werden. Auf der unbesetzten schönen Schaumbergalm wurden alle gekühlten Getränke geleert und noch die letzten Kilometer auf die Ebenforsteralm zurückgelegt, wo wir wie schon in der Laussabacheralm sehr geräumige grosse Schlafkojien vorfanden. Nach einem kurzen Abend auf dieser sehr netten Hütte besuchten wir am nächsten Morgen am Weg zu unserem Bus noch einmal die Schaumbergalm, die eigentlich auch am Dienstag nicht für Gäste offen haben sollte. Nachdem die Wirtin aber privat zufällig da gewesen ist wurden wir kurzer Hand exklusiv mit vielen Köstlichkeiten versorgt und ein möglicher Besuch im Jahr 2027 vereinbart. Dann hiess es noch einmal reinbeißen und den Weg zum Bus zurückzulegen. Wir konnten unsere Heimreise vollständig und verletzungsfrei antreten. Nächstes Jahr steht das 10jährige Jubiläum an. Als Termin wurde der 8.-10.8.2027 vereinbart.