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Vienna City Marathon 021

„Einmal einen Marathon laufen“ war meine Devise, ich dachte mir, das gehört zu einem Läuferleben einfach dazu. Eigentlich habe ich mich für den VCM im April 2020 angemeldet, aufgrund der Verschiebung ist es jetzt September 2021 geworden. Vorgenommen habe ich mir, in einem vernünftigen Tempo durchzukommen, ohne mir selbst zuviel Druck zu machen. Plan war in einer 5er Pace anzulaufen. Ein Trainingsplan im Internet war schnell gefunden und daran habe ich mich die letzten 8 Wochen orientiert und die langen Läufe und Tempotrainings versucht halbwegs einzuhalten. 3 Läufe über 30km sind es dann geworden, wobei ich da schon festgestellt habe, dass das nicht so meins ist und es nach spätestens 2,5 Stunden mühsam wird, egal wie schnell, oder eigentlich langsam, ich laufe. Das konnte mich aber nicht davon abhalten an den Start zu gehen und das war auch gut so. Es ist schon ein super Gefühl bei einer Großveranstaltung am Start zu stehen. Mit den vielen Gleichgesinnten läuft es sich auch viel leichter. Es war ein bisschen weniger los als ich es von meinen Halbmarathon Starts der letzten Jahre kenne, aber die Stimmung war hervorragend und entlang der ganzen Strecke haben uns die Zuseher gut unterstützt und für Abwechslung gesorgt. Beim Laufen ist es mir sehr gut gegangen, anscheinend hat die Vorbereitung doch etwas gebracht. Eine nette Aufmunterung war auch, dass ich einen Erpresser erspähen konnte. Auf einmal ist Erich vor mir gelaufen und wir haben kurz geplaudert und uns gegenseitig motiviert. Nur das heiße Wetter an dem Tag war eine Herausforderung, deshalb habe ich mir zur Hälfte der Strecke schon eingestanden, dass die 3:30 wahrscheinlich nicht zu erreichen sind und ich mir etwas mehr Zeit gönnen werde. Außerdem kennt ja jeder die Geschichten vom „Mann mit dem Hammer“ und ich bin noch nie so weit gelaufen und wollte ihn nicht kennenlernen, haha. Ich habe dann bei den Verpflegungsstellen Gehpause eingelegt, um ordentlich zu trinken, mein Kapperl (zum Glück hatte ich eines auf) mit kaltem Wasser zu tränken und mich zu kühlen. So bin ich ganz gut ohne größere Probleme bis zum Schluss durchgekommen. Beim Zieleinlauf waren diesmal zwar keine Tribünen, aber es ist trotzdem ein geiles Gefühl und man ist stolz darauf, was man erreicht hat. Es war eine schöne Erfahrung, aber ich fühle mich auf kürzeren Distanzen wohler. Vor allem habe ich jetzt aber Respekt vor allen Marathon Finishern, egal in welchem Tempo gelaufen wird, 42km muss man erstmal durchhalten! Nach ein bisschen Pause und regenerativem Training freue ich mich schon auf kurze Intervalle bis nix mehr geht, haha! Bis bald beim Weinviertler Laufcup!
Autor: Michael